01 Mär
TSV Ottobeuren - SC U´hofen-Germering 33:24
Beim Ligaprimus wenigstens eine Halbzeit lang Paroli geboten
Erst im Laufe der zweiten Spielhälfte muss sich der SC Unterpfaffenhofen der Überlegenheit des TSV Ottobeuren beugen. Viele, teils unnötige Zeitstrafen schwächen die Germeringer Handball zusätzlich.
Ohne allzu große Erwartungen waren die Germeringer Oberliga Handballer ins Allgäu, zum Tabellenführer TSV Ottobeuern gereist. Trotzdem „Spaß haben und selbstbewusst auftreten“, so die Parole von Trainer Manu Hattenberger beim Abschlusstraining. Dementsprechend gingen seine Männer, trotz einiger personeller Ausfälle, rein ins Spiel und legten durch zwei Tore von Tobias Strutz gleich mit 0:2 vor. Dass es so nicht einfach weitergehen konnte war klar, aber dennoch begegnete man sich die gesamte erste Halbzeit auf Augenhöhe. Nachdem Ottobeuren kurz vor der Pause erstmals drei Tore enteilt war, verkürzten Arne Sturm und Lukas Donaubauer erneut, zum 14:13 Halbzeitstand.
Nach dem Wechsel bauten die favorisierten Gastgeber ihren Vorsprung dann aber bald sukzessive aus. Spätestens nach 50 Minuten entschied sich das Spiel endgültig zu Gunsten Ottobeurens. Die Gastgeber zogen binnen kurzer Zeit uneinholbar von 25:20 auf 29:20 davon und gingen weitere fünf Minuten später standesgemäß mit 33:24 als Sieger von der Platte.
Manu Hattenberger erkannte neidlos an, dass seine Jungs momentan auf Dauer nicht an das Leistungsniveau von Ottobeuren heranreichen. „Die haben einige extrem starke Spieler, die auch in höheren Ligen gut zurechtkommen würden“, so der Coach. Trotzdem wurmten ihn wiederum einige Zeitstrafen: „Wenn wir schlauer sind in Bezug auf Strafen, ein paar Entscheidungen und Zweikämpfe, dann verlieren wir nicht so hoch, das wäre schon drin gewesen“. Ganze achtmal mussten die Germeringer auf die Strafbank, während Ottobeuren hinten stabil stand und dabei ganz ohne Zeitstrafen auskam.
Mit dem TSV Herrsching stellt sich am Samstag die nächste Spitzenmannschaft in der Germeringer Realschulhalle vor. Das Team vom Ammersee ist aktuell punktgleich mit dem Tabellenführer, musste sich diesem aber vor einer Woche auch deutlich geschlagen geben. Beim SCU freut man sich jedenfalls, trotz der Außenseiterrolle, auf ein spannendes Derby. Anpfiff ist am 7. März um 19:30 Uhr.
In Ottobeuren spielten:
Marvin Wollek und Moritz Kiube (beide im Tor); Christopher Büttner (2 Tore), Tobias Lachnit, Norick Huß, Tobias Strutz (3), Timo Ohmen (2), Marlon Schubert (2), Alexander Hartl, Lucas Sannig (4), Felix Behr, Lukas Donaubauer (8/3), Arne Sturm (2), Tobias Sannig (1).
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