08 Nov
Glücklicher Auswärtssieg im Simbacher Nervenkrimi
Beim heimstarken TSV Simbach glaubt der SC Unterpfaffenhofen bis zum Abpfiff an sich und dreht einen Drei-Tore-Rückstand in den Schlussminuten noch in einen vielumjubelten Auswärtssieg.





02 Feb
Männer 1
Nach einem Start auf Augenhöhe müssen die ersatzgeschwächten Gastgeber erneut eine zweifelhafte Disqualifikation hinnehmen. Die Mannschaft stemmt sich trotzdem bis zum Schluss gegen die Niederlage
Die Realschulhalle war so gut gefüllt wie selten jemals zuvor. Neben dem ohnehin zahlenmäßig starken Stammpublikum kamen die Derbyfans aus Eichenau und etliche „Neulinge“, die der Sponsor „Strom Germering“ durch eine Werbeaktion aktiviert hatte (danke dafür!), dazu. Um es vorweg zu nehmen: Die Stimmung war hochklassig und keiner dürfte sein Kommen bereut haben.
Der SCUG konnte in der Anfangsphase des Spiels ganz gut mithalten. Nach acht Minuten lag man mit 4:3 erstmals in Front. Dies sollte aber die einzige Führung des Außenseiters im ganzen Spiel sein. Danach tat man sich im Spielaufbau etwas schwer. Zudem schien die gut zupackende Gästeabwehr bei den Schiedsrichtern deutlich mehr Kredit zu haben als die eigene Defensive. Vitus Batzer bekam das doppelt zu spüren. Während ein Gesichtstreffer bei ihm im Angriff ungeahndet blieb, wurde er selber für ein vergleichsweise faires Eingreifen beim Gegenstoß mit ROT bestraft. Den fälligen Siebenmeter verwandelte Eichenau in der 24. Minute zum erstmaligen Vier-Tore-Vorsprung, zum 8:12.
Die Verantwortung für den Spielaufbaus lag nun zu einem großen Teil bei den Youngstern Lucas Sannig und Christopher Büttner. Auch der vom Spiel in Ottobeuren noch angeschlagene Tobias Lachnit biss auf die Zähne und konnte die Gästeabwehr einige Male erfolgreich düpieren. Trotz aller Widrigkeiten, die Moral der SCUG Männer war beachtlich und sie stellten bis zum Pausenpfiff den Anschluss zum 13:14 her.
Nach der Pause gelang sogar nochmals der Ausgleich. Nach dem 15:15 konnten sich die Gäste aber dann erneut um vier Tore absetzen. Trainer Christopher Dück setzte nun auf eine offensive Abwehrvariante und ließ die wurfgewaltigen Rückraumspieler der Eichenauer durch Manndeckung aus dem Spiel nehmen. Und siehe da, spätestens nach der dritten Zeitstrafe gegen Spielmacher Manual Riemschneider häuften sich bei den Gästen die Fehler im Angriff.
Diese Einladung nahm man zunächst dankbar an und kam wieder auf zwei Tore heran. Leider leistete man sich dann in der Schlussphase zu viele Abschlussfehler und scheiterte immer wieder am gut stehenden Gästekeeper. Der Kräfteverschleiß machte sich nun an mangelnder Konzentration bemerkbar. Somit war auch die letzte Hoffnung dahin und das Spiel endete letzenden Endes verdient mit dem standesgemäßen Sieg der Derbygäste aus Eichenau. Dück brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: „Eichenau hat über weite Strecken des Spiels unsere Fehler schonungslos ausgenutzt. Als sie in der Schlussphase dann selber öfter patzten, konnten wir daraus leider kein Kapital schlagen“.
Für das richtungsweisende Spiel nächsten Samstag bei der SpVgg Altenerding (8.2. um 18:30 Uhr) ist Dück nicht bange. Die Moral seiner jungen Truppe war gegen Eichenau über 60 Minuten voll intakt. Zudem hofft er auf die Rückkehr einiger zuletzt verletzter oder erkrankter Spieler.
Gegen Eichenau spielten:
Moritz Kube und Mika Kroll (beide im Tor); Alexander Hartl (2 Tore), Benno Gnan (2), Christopher Büttner, Roman Schubert, Tobias Lachnit (5), Michael Obermüller, Felix Pütterich (2), Lucas Sannig (3), Vitus Batzer (2), Tobias Meißner (1), Patrick Steger (1), Kai Roth (5/2).
08 Nov
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